Liebe Leserschaft.
Nach über 40.000 Km in Flugzeugen, Bussen, Zügen und auf Fähren bin ich in der werten Heimat angekommen. Zu mindest körperlich. Die Seele liegt in der Ferne, der Verstand wart schon lange nicht mehr
gesehen. Beeindruckende Erlebnisse liegen hinter mir. Ich hoffe, ich konnte mit dem ein oder anderem Bericht und oder Foto einen kleinen Eindruck vermitteln, Lust aufs Reisen machen und vielleicht auch für Lacher sorgen.
Wem es gefallen hat, darf gerne weiter am Ball bleiben. Der Blog lebt weiter und soll auch weiterhin mit etlichen Eindrücken dieser Welt für Vergnügen und euren Langeweile-Vertreib sorgen.
Große Umstrukturierungen sind nicht vorgesehen, aber auch nicht ausgeschlossen. Neu sind ein paar nennenswerte Links. Soweit deren Autoren mir persönlich bekannt sind, seien diese auch herzlichst begrüßt. Jetzt habt ihr es geschafft! Mehr als eine Erwähnung in diesem Blog werdet ihr niemals erreichen können.
Donnerstag, 14. Juni 2012
Montag, 4. Juni 2012
Time flies
Mittwoch 30.05.2012- noch sechs Tage:. Scheisse wie die Zeit verflogen ist. Und dass sie unaufhaltsam dem Ende zugeht, merke ich spätestens jetzt. Die nächsten Tage bestehen hauptsächlich daraus, nach Singapur zu kommen.
Der Tag findet keinen guten Start. Das Frühstücks-Baguette fühlt sich in meinem Körper unwohl und sucht den direkten Weg hinaus. Ungünstiger Zeitpunkt, die Fahrt von Siem Reap nach Phnom Penh, die kambodschanische Hauptstadt, steht an. Entleert zahle ich meine Rechnung und schon werde ich abgeholt. Pünktlich, das hatte ich denen nicht zugetraut.
Weil der Bus allerdings kein Klo hat, überlasse ich lieber nichts dem Zufall und unterlasse jegliche Nahrungsaufnahme bis Ankunft. Unidelaerweise wurden aus den "5-6" Stunden schlappe 8.
Bei Ankunft also doch etwas geschlaucht. Da hilft die Schar von Taxifahrern und Hotelanpreisern auch nicht wirklich. Ich versuche zu entkommen, lasse mich dann aber doch für 0,5 USDollar in Richtung Hotels karren. Das erste hat nicht den erhofften Preis. Das zweite schon. Einzelzimmer mit Klimaanlage, aber ohne Fenster für 7 Dollar. Geht besser, geht schlechter. Ist mir eh "scheissegal". Begehe am Abend eine Nudelsuppentherapie. Das hilft sogar für ein paar Stunden. Schaffe es aber nur noch einmal um den Block zum Mekong und wieder zum Hotel, auf mehr hab ich keinen bock.
Donnerstag 31.05.2012 - noch fünf Tage:
Etliche Fieberattacken liessen mich nicht sonderlich gut schlafen. Nicht der erste Schlafentzug diese Woche. Erster Fuss auf der Strasse und schon stehen 10 Taxifahrer um einen herum. Ich will doch einfach nur frühstücken. Danach brauch ich aber einen von ihnen und lasse mich zum "Killing Field" karren. Eine Gedenkstätte für die während der Regentschaft der roten Khmer getöteten Kambodschaner. Größtenteils Intellektuelle und deren Familien, vor denen sich die Kommunisten fürchteten. Noch vorhandene Gräber, Augenzeugenberichte und ausgestellte Schädel schaffen eine düstere Atmosphäre. Ein Viertel der Zivilbevölkerung fiel dem Völermord in den späten Siebzigern zum Opfer. Gar nicht wenig.
Nach einer Zwangspause im Hotel schau ich mir nachmittags noch die angrenzenden Tempel und den Königspalast an. Eine Stadtrundfahrt inklusive Sichtground war auf dem Weg zum Killingfield inklusive.
Ab ins Bett, morgen früh raus.
Freitag 01.06.2012- noch 96 + 4 Stunden: Der Wecker klingelt früh. Schon am Vortag verspürte ich tiefe Panik möglicherweise den Flieger zu verpassen und beordere den Taxifahrer auf 5 Uhr. Drei Stunden vor Abflug bin ich am Flughafen. Der macht gerade erst auf und nicht mal der Check-In hat begonnen. Ich schiebs auf Fieber.
Alles läuft reibungslos, um 11:30 lande ich in Kuala Lumpur. Mein dritter Besuch in dieser Stadt. Ich geh in das mir bekannte Hostel, schaufel mir roasted Duck für nicht einmal 1,50 € rein. Warum es hier billiger als in Kambodscha ist, wissen auch nur die Chinesen.
Den Nachmittag verbringe ich im Kino. Ist zwar bitter alleine, aber what else you gonna do in a city you´ve seen before.
Die Nacht wird kurios. Ein Mensch im Mehrbettzimmer erklärt mir, dass ich die Klimaanlage nicht auszuschalten habe, weil wir dann alle ersticken. Ok, gute Info. Nachts werde ich wach. Selbiger Mensch ruft durch den Raum:"It´s the german girl! She´s russian mafia!!!" Dabei läuft er raus und kommt nach einer Weile wieder. Das ganze wiederholt sich. Manchmal steht er auf, manchmal nicht. Einmal steckt er nochmal kurz den Kopf in die Tür:"No Germans!" Abgespaced. Vielleicht zu viele Filme geguckt.
Samstag 02.06.2012 - noch 72 Stunden: Die Busfahrt steht nach Melakka und damit die halbe Strecke nach Singapur steht an. In der letzten Nacht kam leider das Darmproblem zurück. Komischerweise verspüre ich aber gigantischen Hunger. Also kostenloses Frühstück reingeschaufelt, bis zum Mittag verdaut und geschimmelt. Mittag gegessen, verdaut, abgewartet. Dann Aufbruch. Mit der Metro geht es zum etwas entfernte Busbahnhof. Im günstigsten Bus (2€) ist noch was frei. Unsinnigerweise ist heute malaysischer Feiertag. Und weil man hier sonst Samstags arbeitet, sind heute eetliche Wochenendausflügler unterwegs. Die Fahrt dauert gute dreieinhalb statt zwei Stunden.
Am Busbahnhof in Melakka gleich noch ein Ticket für den nächsten Tag nach Singapur gekauft. Das will man ja schliesslich auch noch gesehen haben.
Beim warten auf den lokalen Bus, der mich in Richtung Guest House fahren soll, überkommt mich eine "Ich muss schnell aufs Klo"-Attacke. Es gibt aber natürlich nur so hinhock Teile. Also weiter kämpfen.
Im völlig überfüllten Bus lerne ich Schweizer kennen, die zum Glück schon mal da waren. Der Bus fährt eine andere Route, weils ihm auf der normalen schlichtweg zu voll war. Wir müssen den Rest zu Fuss gehen, aber wir erreichen dann doch Klo und Guest House. Meine Kraft reicht noch für ein bisschen durch die überfüllte Stadt schlendern und billige Nudelsuppe kaufen.
Sonntag 03.06.2012 - noch 48 Stunden: Um noch etwas von der Stadt im hellen zu sehen - ist ja schliesslich Weltkulturerbe, weil die Briten, Portugiesen und Holländer mal da waren.
Im Guest House beim frühstück neue Taktik angewandt. So viel Butter-Toast gefressen, dass der Magen einfach nur verstopft sein kann. Das klappt sogar halbwegs.
Mittags geht es dann auf in Richtung Singapur. Erst muss aber noch eine halbe Stunde auf einen Bus gewartet werden, um sich dann um die Plätze zu schlagen. Mit Fieber und in der Hitze ein Traum.
Im Busbahnhof zähle ich mein verbleibendes Geld. Ganze 0,30 Ringit. Das sind immerhin 7,5 cent. Ich finde aber auch noch 10 Baht. Davon könnte ich mir umgerechnet noch ein Wasser kaufen. Ich bitte die Verkäuferin mir doch ein Wasser zu verkaufen. "No money?" "Only Thai money." "Das kannste dir sonstwohin stecken!", denkt sie wahrscheinlich. Gibt mir aber ein Wasser. Sehr nett!
Die Fahrt nach Singapur dauert dann auch direkt wieder anderthalb Stunden länger als geplant. Eine ältere Dame lotst mich dann zur Metro-Station und zahlt sogar das Ticket, damit ich nicht extra Geld abheben muss. Very nett!
Im Flughafen Gepäck abgegeben und herumgetrollt. Etliche male das Klo besucht aber dann dank Schlafpille eingenickt. Schon schlechtere Nächte, z.b. die letzte, in einem Hotel verbracht.
Montag 04.06.2012- noch 24 Stunden: Nach Körperpflege ist es Zeit in die Stadt aufzubrechen. Ich esse lieber nichts in der Hoffnung, wenigstens ein paar Stunden nicht zur Toilette rennen zu müssen. Besucht wird der"Sentosa Park". Eine Art Vergnügungspark und für mich nur interessant, weil hier der südlichste Punkt des asiatischen Festlandes liegt.
Danach geht es noch zur "Marina Bay". Hier stehen die höchsten Häuser der Stadt. Schick direkt so am Wasser. Schlägt Sydney aber niemals.
Nach fast 5 Stunden geht nichts mehr. Ich muss zurück in mein Lager. Das Wasser bewirkt auch einen direkten Gang zur Toilette. Aber in der Bahn darf man eh nicht trinken. Macht man es doch kostet das ganze 400 €. Schlanker Preis. Da wundert die Sauberkeit dann nicht mehr. Sicher nicht die einzige Ordnungswidrigkeit. Allgemein ein komischer Ort. Als es anfäng zu regen kommt eine Durchsage:"Begeben Sie sich unter den bereitgestellten Unterstand. Sobald es aufhört, sagen wir ihnen bescheid." Hilfe. Hier wird wohl alles vorgekaut. Perfekter Ort, um eine Diktatur aufzubauen.
Montag 04.06.2012 20:00 Uhr - noch 9 Stunden: von den letzten Tagen habe ich nun berichtet. Die Reise ist damit redaktionell (so gut wie) beendet. Mir kommt aber sicher noch der ein oder andere Schabernack in den Kopf, den ich hier online stelle.
Rechts ist immer noch der Link zu meiner Reiseroute. Auch diese ist brandaktuell.
Wenn ich weiter wach bleibe, werde ich dort auch etliche von Fotos hochladen.
Der Tag findet keinen guten Start. Das Frühstücks-Baguette fühlt sich in meinem Körper unwohl und sucht den direkten Weg hinaus. Ungünstiger Zeitpunkt, die Fahrt von Siem Reap nach Phnom Penh, die kambodschanische Hauptstadt, steht an. Entleert zahle ich meine Rechnung und schon werde ich abgeholt. Pünktlich, das hatte ich denen nicht zugetraut.
Weil der Bus allerdings kein Klo hat, überlasse ich lieber nichts dem Zufall und unterlasse jegliche Nahrungsaufnahme bis Ankunft. Unidelaerweise wurden aus den "5-6" Stunden schlappe 8.
Bei Ankunft also doch etwas geschlaucht. Da hilft die Schar von Taxifahrern und Hotelanpreisern auch nicht wirklich. Ich versuche zu entkommen, lasse mich dann aber doch für 0,5 USDollar in Richtung Hotels karren. Das erste hat nicht den erhofften Preis. Das zweite schon. Einzelzimmer mit Klimaanlage, aber ohne Fenster für 7 Dollar. Geht besser, geht schlechter. Ist mir eh "scheissegal". Begehe am Abend eine Nudelsuppentherapie. Das hilft sogar für ein paar Stunden. Schaffe es aber nur noch einmal um den Block zum Mekong und wieder zum Hotel, auf mehr hab ich keinen bock.
Donnerstag 31.05.2012 - noch fünf Tage:
Etliche Fieberattacken liessen mich nicht sonderlich gut schlafen. Nicht der erste Schlafentzug diese Woche. Erster Fuss auf der Strasse und schon stehen 10 Taxifahrer um einen herum. Ich will doch einfach nur frühstücken. Danach brauch ich aber einen von ihnen und lasse mich zum "Killing Field" karren. Eine Gedenkstätte für die während der Regentschaft der roten Khmer getöteten Kambodschaner. Größtenteils Intellektuelle und deren Familien, vor denen sich die Kommunisten fürchteten. Noch vorhandene Gräber, Augenzeugenberichte und ausgestellte Schädel schaffen eine düstere Atmosphäre. Ein Viertel der Zivilbevölkerung fiel dem Völermord in den späten Siebzigern zum Opfer. Gar nicht wenig.
Nach einer Zwangspause im Hotel schau ich mir nachmittags noch die angrenzenden Tempel und den Königspalast an. Eine Stadtrundfahrt inklusive Sichtground war auf dem Weg zum Killingfield inklusive.
Ab ins Bett, morgen früh raus.
Freitag 01.06.2012- noch 96 + 4 Stunden: Der Wecker klingelt früh. Schon am Vortag verspürte ich tiefe Panik möglicherweise den Flieger zu verpassen und beordere den Taxifahrer auf 5 Uhr. Drei Stunden vor Abflug bin ich am Flughafen. Der macht gerade erst auf und nicht mal der Check-In hat begonnen. Ich schiebs auf Fieber.
Alles läuft reibungslos, um 11:30 lande ich in Kuala Lumpur. Mein dritter Besuch in dieser Stadt. Ich geh in das mir bekannte Hostel, schaufel mir roasted Duck für nicht einmal 1,50 € rein. Warum es hier billiger als in Kambodscha ist, wissen auch nur die Chinesen.
Den Nachmittag verbringe ich im Kino. Ist zwar bitter alleine, aber what else you gonna do in a city you´ve seen before.
Die Nacht wird kurios. Ein Mensch im Mehrbettzimmer erklärt mir, dass ich die Klimaanlage nicht auszuschalten habe, weil wir dann alle ersticken. Ok, gute Info. Nachts werde ich wach. Selbiger Mensch ruft durch den Raum:"It´s the german girl! She´s russian mafia!!!" Dabei läuft er raus und kommt nach einer Weile wieder. Das ganze wiederholt sich. Manchmal steht er auf, manchmal nicht. Einmal steckt er nochmal kurz den Kopf in die Tür:"No Germans!" Abgespaced. Vielleicht zu viele Filme geguckt.
Samstag 02.06.2012 - noch 72 Stunden: Die Busfahrt steht nach Melakka und damit die halbe Strecke nach Singapur steht an. In der letzten Nacht kam leider das Darmproblem zurück. Komischerweise verspüre ich aber gigantischen Hunger. Also kostenloses Frühstück reingeschaufelt, bis zum Mittag verdaut und geschimmelt. Mittag gegessen, verdaut, abgewartet. Dann Aufbruch. Mit der Metro geht es zum etwas entfernte Busbahnhof. Im günstigsten Bus (2€) ist noch was frei. Unsinnigerweise ist heute malaysischer Feiertag. Und weil man hier sonst Samstags arbeitet, sind heute eetliche Wochenendausflügler unterwegs. Die Fahrt dauert gute dreieinhalb statt zwei Stunden.
Am Busbahnhof in Melakka gleich noch ein Ticket für den nächsten Tag nach Singapur gekauft. Das will man ja schliesslich auch noch gesehen haben.
Beim warten auf den lokalen Bus, der mich in Richtung Guest House fahren soll, überkommt mich eine "Ich muss schnell aufs Klo"-Attacke. Es gibt aber natürlich nur so hinhock Teile. Also weiter kämpfen.
Im völlig überfüllten Bus lerne ich Schweizer kennen, die zum Glück schon mal da waren. Der Bus fährt eine andere Route, weils ihm auf der normalen schlichtweg zu voll war. Wir müssen den Rest zu Fuss gehen, aber wir erreichen dann doch Klo und Guest House. Meine Kraft reicht noch für ein bisschen durch die überfüllte Stadt schlendern und billige Nudelsuppe kaufen.
Sonntag 03.06.2012 - noch 48 Stunden: Um noch etwas von der Stadt im hellen zu sehen - ist ja schliesslich Weltkulturerbe, weil die Briten, Portugiesen und Holländer mal da waren.
Im Guest House beim frühstück neue Taktik angewandt. So viel Butter-Toast gefressen, dass der Magen einfach nur verstopft sein kann. Das klappt sogar halbwegs.
Mittags geht es dann auf in Richtung Singapur. Erst muss aber noch eine halbe Stunde auf einen Bus gewartet werden, um sich dann um die Plätze zu schlagen. Mit Fieber und in der Hitze ein Traum.
Im Busbahnhof zähle ich mein verbleibendes Geld. Ganze 0,30 Ringit. Das sind immerhin 7,5 cent. Ich finde aber auch noch 10 Baht. Davon könnte ich mir umgerechnet noch ein Wasser kaufen. Ich bitte die Verkäuferin mir doch ein Wasser zu verkaufen. "No money?" "Only Thai money." "Das kannste dir sonstwohin stecken!", denkt sie wahrscheinlich. Gibt mir aber ein Wasser. Sehr nett!
Die Fahrt nach Singapur dauert dann auch direkt wieder anderthalb Stunden länger als geplant. Eine ältere Dame lotst mich dann zur Metro-Station und zahlt sogar das Ticket, damit ich nicht extra Geld abheben muss. Very nett!
Im Flughafen Gepäck abgegeben und herumgetrollt. Etliche male das Klo besucht aber dann dank Schlafpille eingenickt. Schon schlechtere Nächte, z.b. die letzte, in einem Hotel verbracht.
Montag 04.06.2012- noch 24 Stunden: Nach Körperpflege ist es Zeit in die Stadt aufzubrechen. Ich esse lieber nichts in der Hoffnung, wenigstens ein paar Stunden nicht zur Toilette rennen zu müssen. Besucht wird der"Sentosa Park". Eine Art Vergnügungspark und für mich nur interessant, weil hier der südlichste Punkt des asiatischen Festlandes liegt.
Danach geht es noch zur "Marina Bay". Hier stehen die höchsten Häuser der Stadt. Schick direkt so am Wasser. Schlägt Sydney aber niemals.
Nach fast 5 Stunden geht nichts mehr. Ich muss zurück in mein Lager. Das Wasser bewirkt auch einen direkten Gang zur Toilette. Aber in der Bahn darf man eh nicht trinken. Macht man es doch kostet das ganze 400 €. Schlanker Preis. Da wundert die Sauberkeit dann nicht mehr. Sicher nicht die einzige Ordnungswidrigkeit. Allgemein ein komischer Ort. Als es anfäng zu regen kommt eine Durchsage:"Begeben Sie sich unter den bereitgestellten Unterstand. Sobald es aufhört, sagen wir ihnen bescheid." Hilfe. Hier wird wohl alles vorgekaut. Perfekter Ort, um eine Diktatur aufzubauen.
Montag 04.06.2012 20:00 Uhr - noch 9 Stunden: von den letzten Tagen habe ich nun berichtet. Die Reise ist damit redaktionell (so gut wie) beendet. Mir kommt aber sicher noch der ein oder andere Schabernack in den Kopf, den ich hier online stelle.
Rechts ist immer noch der Link zu meiner Reiseroute. Auch diese ist brandaktuell.
Wenn ich weiter wach bleibe, werde ich dort auch etliche von Fotos hochladen.
Montag, 28. Mai 2012
Auszüge eines nicht vorhandenen Reisetagebuches - Kambodscha
Samstag 26.05.2012 - Tag 1:
War ja fast klar, dass es am Flughafen keinen Schlaf zu holen gibt. Aber was will man machen, wenn der Flieger schon um 7 Uhr morgens geht?
Flugzeug hatte Beinfreiheit für Ü14-jährige, bzw. für normale Asiaten. War froh als ich endlich das richtige Guest House erreicht hatte. Der Motorradtaxifahrer brachte mich natürlich direkt zum falschen Laden. Freundlicherweise ging es dann aber für lau zur korrekten Bruchbude.
Mehr als schlafen, ein wenig durch die Stadt streifen, Fahrer für nächsten Tag organisieren und essen war allerdings nicht mehr drin.
Sonntag 27.05.2012 - Tag 2:
Morgens um 8 klingelt der Wecker. Viel zu früh, das Einschlafen hatte irgendwie nicht so hingehauen, im Raum ist es entweder zu warm und mit Ventilator zu laut. Heute soll es das erste mal zu den 1000 Jahr alten Tempeln von Angkor gehen. Die lagen führ Jahrhunderte zugewuchert im Dschungel und sind daher eher schwerlich zu Fuss erreichbar.
Um 9 geht es los, mein Fahrer stellt sich mit "Batman" vor. Witzig. Er versucht auch gleich eine Konversation zu starten. Im Fahrtwind versteh ich sein recht gutes Englisch kaum und antworte sinnlosen Quatsch. Es ging hauptsächlich um meine bisherige Drogenkarriere und wie viele Freundinnen zu hause auf mich warten.
Für den Eintritt zu den Tempeln muss ich ein 3-Tagesticket für 40 Usdollar erwerben. Dieser Weltkulturerbestatus scheint die Preise minimal nach oben zu treiben.
Nach ein paar Kilometern werden die ersten Tempel besucht. Hatte gedacht, dass Batman mich wie ein Guide begleitet und mich mit Wissen ausstattet. Falsch gedacht. Da sind die 25 Dollar, die ich heute zahlen muss doch recht happig. Vor allem weil Batman nur 2 Dollar davon bekommt.
Gegen 14 Uhr fragt micht Batman, was wir jetzt machen. Weiss ich doch nicht. Er könne mich ins Hotel bringen, dann müsse er aber später vielleicht noch jemand anderes fahren oder wir gehen zu ihm und trinken ein paar Bier. Arbeitsunmut lobenswert, sage zu.
Nach einem Mittagsstop geht es zu ihm. Ich zahle das Bier. Zugang zu seinem Wohnung (Raum mit Bett + Bad, war schon in größeren Hotelzimmern) gibt es mit einer Skat-Karte.
Nach drei munteren Bieren werde ich eingeladen mit ihm und seinen Freunden Palmwein zu verzehren. Wir fahren zu einem Lungerspot, wo mehrere Gruppen Eimer mit Wein rumreichen. Seine Freunde haben ähnlich witzige Namen. Der Wein schmeckte halbwegs ok. Wenn ich jetzt aber an den Geschmack denke, kommt mir die Kotze hoch. Die illustre Runde teilte sich ebenso ein paar kleine, dafür ganze Fische mit etlichen Fliegen. Hab probiert. Mindert den Kotzreiz nicht. Zurück im Hotel schlafe ich ein. Leider nur für ein paar Stunden. Gehe was essen und versuche dann weiter zu schlafen.
Montag 28.05.2012 - Tag 3:
Das mit dem Schlafen hat nicht geklappt. Ein Blick auf die Uhr um halb 5 sagt mir, dass ich heute Nacht keinen Schlaf kriegen werde. Zudem gab es letzte Nacht mal wieder etliche neue Mückenstiche und zweimal ein Treffen mit einer Kakerlake. Laune nicht so prickelnd.
Um 5 holt mich Batman ab, damit ich den Sonnenaufgang über Angkor Wat, dem berühmtesten der ganzen Tempel, sehen kann.
Anschaulich, aber bei 3 Millionen Touristen auch ein wenig nervig. Lasse nach ein paar Fotos den Sonnenaufgang Sonnenaufgang sein und mache mich auf den Tempel zu erkundigen. Weil die Reisegruppen noch Fotos 2 und 3 Milliarden schiessen, bin ich halbgwegs allein auf weiter Flur. Gefällt mir gut, so wie der Tempel.
Nach einem Frühstück geht es weiter zu Angkor Thom und dem dortigen Tempel. Hat viele in Stein gemeisselte Gesichter. Im Halbdunkeln bestimmt etwas mysteriös, so aber reichlich faszinierend.
Anschliessend geht es noch zum "Dschungeltempel". Merke hier nicht zum ersten mal, dass mich die Tempel stark an King Louis Residenz erinnern. Mit den asiatischen Touristengruppen kommt man sich auch gänzlich vor wie im Affen-/Irrenhaus.
Gegen 11 geht es zurück ins Guest House. Schlaf nachholen.
Gleich was essen und dann mit Batman Bier trinken.
War ja fast klar, dass es am Flughafen keinen Schlaf zu holen gibt. Aber was will man machen, wenn der Flieger schon um 7 Uhr morgens geht?
Flugzeug hatte Beinfreiheit für Ü14-jährige, bzw. für normale Asiaten. War froh als ich endlich das richtige Guest House erreicht hatte. Der Motorradtaxifahrer brachte mich natürlich direkt zum falschen Laden. Freundlicherweise ging es dann aber für lau zur korrekten Bruchbude.
Mehr als schlafen, ein wenig durch die Stadt streifen, Fahrer für nächsten Tag organisieren und essen war allerdings nicht mehr drin.
Sonntag 27.05.2012 - Tag 2:
Morgens um 8 klingelt der Wecker. Viel zu früh, das Einschlafen hatte irgendwie nicht so hingehauen, im Raum ist es entweder zu warm und mit Ventilator zu laut. Heute soll es das erste mal zu den 1000 Jahr alten Tempeln von Angkor gehen. Die lagen führ Jahrhunderte zugewuchert im Dschungel und sind daher eher schwerlich zu Fuss erreichbar.
Um 9 geht es los, mein Fahrer stellt sich mit "Batman" vor. Witzig. Er versucht auch gleich eine Konversation zu starten. Im Fahrtwind versteh ich sein recht gutes Englisch kaum und antworte sinnlosen Quatsch. Es ging hauptsächlich um meine bisherige Drogenkarriere und wie viele Freundinnen zu hause auf mich warten.
Für den Eintritt zu den Tempeln muss ich ein 3-Tagesticket für 40 Usdollar erwerben. Dieser Weltkulturerbestatus scheint die Preise minimal nach oben zu treiben.
Nach ein paar Kilometern werden die ersten Tempel besucht. Hatte gedacht, dass Batman mich wie ein Guide begleitet und mich mit Wissen ausstattet. Falsch gedacht. Da sind die 25 Dollar, die ich heute zahlen muss doch recht happig. Vor allem weil Batman nur 2 Dollar davon bekommt.
Gegen 14 Uhr fragt micht Batman, was wir jetzt machen. Weiss ich doch nicht. Er könne mich ins Hotel bringen, dann müsse er aber später vielleicht noch jemand anderes fahren oder wir gehen zu ihm und trinken ein paar Bier. Arbeitsunmut lobenswert, sage zu.
Nach einem Mittagsstop geht es zu ihm. Ich zahle das Bier. Zugang zu seinem Wohnung (Raum mit Bett + Bad, war schon in größeren Hotelzimmern) gibt es mit einer Skat-Karte.
Nach drei munteren Bieren werde ich eingeladen mit ihm und seinen Freunden Palmwein zu verzehren. Wir fahren zu einem Lungerspot, wo mehrere Gruppen Eimer mit Wein rumreichen. Seine Freunde haben ähnlich witzige Namen. Der Wein schmeckte halbwegs ok. Wenn ich jetzt aber an den Geschmack denke, kommt mir die Kotze hoch. Die illustre Runde teilte sich ebenso ein paar kleine, dafür ganze Fische mit etlichen Fliegen. Hab probiert. Mindert den Kotzreiz nicht. Zurück im Hotel schlafe ich ein. Leider nur für ein paar Stunden. Gehe was essen und versuche dann weiter zu schlafen.
Montag 28.05.2012 - Tag 3:
Das mit dem Schlafen hat nicht geklappt. Ein Blick auf die Uhr um halb 5 sagt mir, dass ich heute Nacht keinen Schlaf kriegen werde. Zudem gab es letzte Nacht mal wieder etliche neue Mückenstiche und zweimal ein Treffen mit einer Kakerlake. Laune nicht so prickelnd.
Um 5 holt mich Batman ab, damit ich den Sonnenaufgang über Angkor Wat, dem berühmtesten der ganzen Tempel, sehen kann.
Anschaulich, aber bei 3 Millionen Touristen auch ein wenig nervig. Lasse nach ein paar Fotos den Sonnenaufgang Sonnenaufgang sein und mache mich auf den Tempel zu erkundigen. Weil die Reisegruppen noch Fotos 2 und 3 Milliarden schiessen, bin ich halbgwegs allein auf weiter Flur. Gefällt mir gut, so wie der Tempel.
Nach einem Frühstück geht es weiter zu Angkor Thom und dem dortigen Tempel. Hat viele in Stein gemeisselte Gesichter. Im Halbdunkeln bestimmt etwas mysteriös, so aber reichlich faszinierend.
Anschliessend geht es noch zum "Dschungeltempel". Merke hier nicht zum ersten mal, dass mich die Tempel stark an King Louis Residenz erinnern. Mit den asiatischen Touristengruppen kommt man sich auch gänzlich vor wie im Affen-/Irrenhaus.
Gegen 11 geht es zurück ins Guest House. Schlaf nachholen.
Gleich was essen und dann mit Batman Bier trinken.
Dienstag, 22. Mai 2012
Cameron Highlands
Die Strände und Inseln der malaysischen Westküste liegen hinter mir, ich befinde mich in den erfrischenden Cameron Highlands. Erfrischend, weil es hier deutlich kühler als im Rest des Landes ist. Es ist sogar so kühl, dass ich diesen Blogeintrag mit einem Pullover am Leib verfasse. Den hab ich tagsüber das letzte mal auf meinem Weg zum Flughafen in Frankfurt getragen und ich muss sagen, ich geniesse es absolut.
Der Hauptouristen ort der Highlands ist Tanah Rata. Ein beschaulicher, kleiner Ort, der Wanderortatmossphäre versprüht. Man könnte meinen, er läge irgendwo in den Alpen. Natürlich gibt es hier eher fritierten Reis als Kaiserschmarn und ob die Bewohner einen bergigen Akzent haben, kann ich auch nicht sagen, aber trotzdem erinnert es stark daran. Der Ort ist vollgestopft mit Restaurants, Pensionen und Travelagencies, die weitesgehend das gleiche zum gleichen Preis verkaufen. Überall watschen Besucher in ihren Wandermokken und Funktionsjacken umher.
Um meinen Aufenthalt nicht auf das Örtchen, übrigens das erste, das ich ohne "7Eleven" (mini Supermarktkette, die es wirklich sonst in jedem scheiss Dorf dreimal gibt) antreffe, zu beschrenken, machte ich mich auf, einen der zahlreichen "Jungle-Trails" zu erkunden. Die Zeit wurde mit 4 Stunden prognostiziert, also absolut im Rahmen.
Weil hier alles eher mau ausgeschildert ist, verpasste ich natürlich direkt den Beginn des Trails und latschte noch etliche Meter zu weit an der Hauptstrasse entlang. Wer kann auch ahnen, dass man erst durch einen Garten gehen muss, um sich dort auf einen Pfad mitten durch den Wald zu begeben?!
Der Trail schwang sich dann sogleich auch in luftige Höhen. Erst mussten etliche Bäume über- oder unterklettert werden, anschliessend ging es abnormal steil nach oben. Ausser Atem schaffte ich es aber auf den 1700 Meter hohen Gipfel. Runter rutschte ich dann dem Trail weiter folgend über irgendwelches Zeug, um irgendwann wieder auf einer Strasse zu landen, die mich zurückführte.
Zurück in Tanah Rata ein Blick auf die Uhr: keine 3 Stunden hatte ich inklusive Verlaufen gebraucht. Im Hotel ein Blick auf die Karte, die ich natürlich dort vergessen hatte, geworfen: scheinbar zu früh abgebogen. Passiert.
Der Hauptouristen ort der Highlands ist Tanah Rata. Ein beschaulicher, kleiner Ort, der Wanderortatmossphäre versprüht. Man könnte meinen, er läge irgendwo in den Alpen. Natürlich gibt es hier eher fritierten Reis als Kaiserschmarn und ob die Bewohner einen bergigen Akzent haben, kann ich auch nicht sagen, aber trotzdem erinnert es stark daran. Der Ort ist vollgestopft mit Restaurants, Pensionen und Travelagencies, die weitesgehend das gleiche zum gleichen Preis verkaufen. Überall watschen Besucher in ihren Wandermokken und Funktionsjacken umher.
Um meinen Aufenthalt nicht auf das Örtchen, übrigens das erste, das ich ohne "7Eleven" (mini Supermarktkette, die es wirklich sonst in jedem scheiss Dorf dreimal gibt) antreffe, zu beschrenken, machte ich mich auf, einen der zahlreichen "Jungle-Trails" zu erkunden. Die Zeit wurde mit 4 Stunden prognostiziert, also absolut im Rahmen.
Weil hier alles eher mau ausgeschildert ist, verpasste ich natürlich direkt den Beginn des Trails und latschte noch etliche Meter zu weit an der Hauptstrasse entlang. Wer kann auch ahnen, dass man erst durch einen Garten gehen muss, um sich dort auf einen Pfad mitten durch den Wald zu begeben?!
Der Trail schwang sich dann sogleich auch in luftige Höhen. Erst mussten etliche Bäume über- oder unterklettert werden, anschliessend ging es abnormal steil nach oben. Ausser Atem schaffte ich es aber auf den 1700 Meter hohen Gipfel. Runter rutschte ich dann dem Trail weiter folgend über irgendwelches Zeug, um irgendwann wieder auf einer Strasse zu landen, die mich zurückführte.
Zurück in Tanah Rata ein Blick auf die Uhr: keine 3 Stunden hatte ich inklusive Verlaufen gebraucht. Im Hotel ein Blick auf die Karte, die ich natürlich dort vergessen hatte, geworfen: scheinbar zu früh abgebogen. Passiert.
Freitag, 18. Mai 2012
Pelau Penang - ab in die Kolonialzeit!
Heute mal andersrum. Erst die Bilder dann der Text. Penang ist eine Insel an der Westküste des malaysischen Festlandes gelegen. Ihr größter touristischer Trumpf ist die Vergangenheit als britische Kolonie. Georgetown - Dreh- und Angelpunkt der Insel - wurde von den Briten erbaut, und weil noch heute etliche ehemalige Gebäude dieser Zeit im alten Stadtkern stehen wurde eben dieser zur World Heritage Liste hinzugefügt. Neben alten Bauwerken trifft man heutzutage vor allem auf einen bunten Mix verschiedener Kulturen. Neben einer Moschee steht eine Kirche, daneben wiederum ein Hindu-Tempel und nur wenige Meter weiter ein Buddha-Haus. Gespeist wird hauptsächlich chinesisch und indisch.
Die Anreise von Kuala Lumpur schaffte es allerdings nicht unter die gemütlichsten Anreisewege meiner Reise. Im Nachtzug von Kuala Lumpur fand ich keinen Schlaf und um kurz vor 6 in aller frühe wurde auch schon der Zielbahnhof erreicht. Immerhin liegt die Fähre ziemlich nah an der Zugstation und die kurze Fahrt kostet auch nur schlanke 0,30 Eurocent.
Ein freeshuttle brachte mich dann zur "Love Lane". Wer wie ich ein Rotlichtviertel erwartet, liegt falsch. Vielmehr ist es eine ruhige Seitenstrasse von Chinatown mit guten und günstigen Unterkünften. Freundlicherweise liess man mich in einem Hostel auch direkt ins Zimmer. Unter dem Gedusel der Aircon schlief ich ein und wachte erst am Nachmittag so richtig auf.
Die oben aufgeführten Bilder sind in den darauf folgenden Stunden und Tagen entstanden.
Dienstag, 15. Mai 2012
Kuala Lumpur
Die x-stündige Anreise inklusive plus gleich langer Parkhaus- und Starbucks-Lungerei hat sich wahrlich gelohnt. Kuala Lumpur bietet nicht nur schicke Hochhäuser inklusive nettem Ausblick auf weitere Hochhäuser, sondern auch ein verständliches Verkehrsmittel-System, deutlich mehr englischversierte Menschen und weniger lästige Fragen wie:"Hey Mister, Taxi? Where you go?", oder:"Hey you young man, want suit? Why not?"
Ein paar Fotos wurden auch geschossen. In wenige Stunden geht es mit dem Nachtzug auf die Insel Penang.
Ein paar Fotos wurden auch geschossen. In wenige Stunden geht es mit dem Nachtzug auf die Insel Penang.
Donnerstag, 10. Mai 2012
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